Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel: Programminformation

Was darf KI in der Kulturellen Bildung (nicht)?
Ein Tag zwischen Haltung und Handlung – Auftakt- und Netzwerktreffen des Projekts »KI-Kultur«
2. November 2026
+++ Anmeldung bis 12. Oktober +++

Ab 2027 bildet die Bundesakademie Wolfenbüttel 24 Menschen aus Musik, Bildender Kunst und Literatur zu Berater_innen für den Einsatz von KI in der Kulturellen Bildung aus. Die fünf Module finden zwischen April und Oktober 2027 statt. Dank Förderung durch das BMBFSFJ ist die Teilnahme kostenfrei. Zum Abschluss finden Beratungen statt, für die sich Kulturinstitutionen bewerben können. Das Netzwerktreffen am 2. November bietet drei Impulse aus Praxis und Forschung, Raum für Austausch und Einblick in den Ansatz der Reihe: strategische Kompetenz im Umgang mit KI. Es richtet sich an Kulturvermittler_innen, an Einrichtungen, die ihren Weg mit KI klären wollen, und an alle, die mitreden möchten.

Weitere Infos und Anmeldung zum Fachtag sowie zur Qualifizierungsreihe. Projektteam (Dr. Roberto Reale, Tim Schäfer, Marit Tote),
KI-Kultur@bundesakademie.de

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Game Jam
Spieleentwicklung als Zugang zu Kultureller Bildung
14.-15. November 2026
Dozent: Axel Watzke

Die Entwicklung von Spielen ist ein genialer Zugang in der Auseinandersetzung mit verschiedenen, auch komplexen (gesellschaftspolitischen) Themen und ein Fest für visuelle Gestaltung: Diese spielt im Prozess, beim Entwerfen von Charakteren und dem Ergebnis eine zentrale Rolle. Das Seminar erprobt, wie Spiele als eine die Künste verbindende Form in unterschiedlichen Kultur- und Bildungskontexten entwickelt und eingesetzt werden können.

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Wo will ich hin?
Strategische Jahresplanung für Künstler_innen

Online-Seminar am 3. Dezember 2026 (10.00-14.00 Uhr)
Dozentin: Sophia Pompéry

Unzählige Projektideen im Kopf, Deadlines, die sich überschneiden und nicht selten das Gefühl, zwischen kreativer Arbeit, Administration und den sonstigen Ansprüchen des Lebens zerrieben zu werden. Künstler_innen jonglieren oftmals mit verschiedenen Bällen – umso mehr hilft eine Struktur, die das eigene künstlerische Tun und Wachstum unterstützt: Einladung für eine klare Jahresplanung.

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Blau machen. Cyanotypien in Kunst und Vermittlung
12. & 13. Dezember 2026
Dozentin: Kathrin Brunnhofer

Cyanotypie ist eine frühe kameralose Fototechnik und ein fotografisches Edeldruckverfahren, das sich für die künstlerische Arbeit ebenso eignet wie für verschiedene Vermittlungskontexte. Der Kurs macht Sie mit der Technik der Cyanotypie sowie Variationsmöglichkeiten vertraut und gibt Ihnen Impulse für künstlerische Prozesse und Vermittlungsansätze für unterschiedliche Altersgruppen.

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Werkstatt künstlerische Intelligenz
29.-31. Januar 2027
Dozent: Axel Watzke

Aus der analogen Kunstwerkstatt heraus erprobt das Seminar experimentell und angereichert mit inspirierenden Beispielen Möglichkeiten, die künstliche Intelligenz für künstlerische Prozesse und Vermittlungskontexte bietet. Welche neuen Inhalte, Prozesse und Formate regt KI an und wie können wir diese für die jeweiligen Zusammenhänge aufgreifen, umsetzen und weiterentwickeln? Die Werkstatt richtet sich an alle, die sich kreativ mit künstlicher Intelligenz im Kontext der Künste und ihrer Vermittlung auseinandersetzen wollen.

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Anmeldeschluss: 1. Dezember 2026

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Werkstatt Künstlerbuch: Metamorphosen
21.-25. März 2027
Dozentin: Odine Lang

Das Medium Künstlerbuch bietet vielseitige Möglichkeiten das Thema Metamorphosen und Varianten verschiedener Entwicklungsprozesse (von Veränderungen wie Übergänge, Metamorphosen, Passagen und Transitionen) künstlerisch aufzugreifen.

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Anmeldeschluss: 1. Januar 2027

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Graphic Recording
Zeichnen als visuelles Mitdenken
10.-11. April 2027
Dozentin: Johanna Benz

Graphic Recording ist das simultane Übersetzen von Inhalten in Bilder und konkret in Zeichnungen. Ob für den (beruflichen) Alltag, Veranstaltungen oder Sitzungen: Die Technik des Graphic Recording veranschaulicht spontan und direkt Ideen, Fakten oder Statements und macht subjektive Bilder sowie Erinnerungen und Assoziationen sichtbar. Graphic Recording vereinfacht Komplexes und bringt Gesprochenes visuell auf den Punkt – analog und digital. Ein Seminar für alle – ob Einsteiger_innen, Interessierte und Noch-nicht-Zeichner_innen.

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Farbiges Schwarz
Experiment Tinte trifft Zeichnung
21.-23. Mai 2027
Dozentin: Odine Lang

Der Kurs erkundet die Möglichkeiten mit Tinte zu zeichnen und zu malen. Das Material Eisengallustinte, die seit Jahrhunderten verwendet wird, stellen wir zunächst selbst her. Aus Eichengallen oder anderen Pflanzenstoffen entstehen schwarze oder graue Tinten, die charakterstark nachdunkeln und in unterschiedlichen Farbschattierungen changieren. Die Werkstatt begibt sich auf die Suche nach ausdrucksvollen Linien, kontrastreichen Flächen und bietet Impulse und Zeichenanlässe.

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Entstehung des Unwahrscheinlichen
Montage zwischen Poetik und Gesellschaftskritik
4.-6. Juni 2027
Dozent: Lars Eckert

Suchen, reißen, schneiden, finden, schieben, reißen, kleben, nähen, finden,… Welche neuen Sinnzusammenhänge entstehen, wenn Bildfragmente aus ihrem ursprünglichen Kontext herausgebrochen und zu einem neuen Werk zusammengefügt werden? Das Seminar erkundet den Reiz der künstlerischen Form Collage, in denen aus Materialien wie Drucke, Fotos Zeitschriften, Stoffe oder Zeitungen zwischen Rissen, Schnitten und Zusammenfügungen neue Wirklichkeiten entstehen – poetisch oder politisch.

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Architektur ist gefrorene Musik
Kartografie im öffentlichen Raum
12.-13. Juni 2027
Dozentin: Laure Catugier

Das Seminar vermittelt Ansätze einer künstlerischen Auseinandersetzung mit Architektur und (öffentlichen) Räumen – zeichnend, kartierend, fotografierend oder im Medium Künstlerbuch und Buchobjekt. Wie können wir öffentliche Räume und diese prägende Architekturen künstlerisch erfahren und aneignen? Welche Möglichkeiten bieten kartografische Ansätze dabei und wie könnten alternative, künstlerische Karten zu den uns bekannten aussehen und entstehen?

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